Mittwoch, 22. August 2018

Kroatien

Unser Kurzprofil von Kroatien: ganz viel Maisanbau, viele kleine Höfe mit freilaufenden Hühnern, einem kleinen alten Trecker und einem traditionellen Holzspeicher (aus vielen etwas auseinander liegenden Latten) für die Maiskolben. Tagsüber sah man nur wenige Menschen und später dann saßen sie alle auf ihren Stühlen vor dem Haus und beobachten interessiert das Geschehen auf der Straße. Warum wir mit den Schlafplätzen immer kein Glück hatten,keine Ahnung. Die erste Nacht wollten wir in einem der langen Dörfer verbringen und so haben wir versucht jemanden zu finden, der uns in seinem Garten zelten lässt. Der Pfarrer war nicht da. Zwei weitere, wo wir es versucht haben, da sie ein Auto mit deutschem Kennzeichen im Hof stehen hatten, waren ebenfalls nicht da. Die dritte mit deutschem Kennzeichen meinte sie hat keine “Sicherheit“ und wollte uns nicht bei ihr Zelten lassen, da sie Angst vor Einbrechen hätte und ihr Garten nicht sicher genug für uns sei. Also suchten wir uns zwischen den Maisfeldern ein Plätzchen. Doch da überraschte uns eine Frau mit Hund. Wir ließen uns allerdings nicht aus der Ruhe bringen und blieben trotzdem da :D Die nächste Nacht wollten wir auf einem im Internet ausgeschriebenen Campingplatz verbringen. Doch wie wir dort ankamen, konnten wir doch nicht dort zelten, da der Campingplatz seine Lizenz verloren hatte. Also suchten wir uns wieder einen Platz zwischen den Feldern. Auch die letzte Nacht in Kroatien verbrachten wir zwischen den Feldern. Diesmal wurden wir von drei Autos überrascht, die direkt hinter unserem Versteck irgendetwas suchten, bevor sie nach einer gefühlten Ewigkeit wieder verschwanden. Obwohl wir mittlerweile schon oft wildgezeltet haben ist es dennoch jedes Mal wieder ein kleines Abenteuer. Bevor wir über die Grenze nach Serbien gefahren sind haben wir noch den Donau-Radweg aufgesucht, doch die Donau haben wir nur ein oder zwei Mal gesehen :D

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