Freitag, 3. August 2018
Tschechien
Jetzt haben wir uns schon lange nicht mehr gemeldet und mittlerweile sind wir auch nicht mehr in Tschechien, sondern in Ungarn.
Nachdem wir uns an die tschechischen Berge (bis etwa 700 Höhenmeter) gewöhnt haben, war alles nur noch halb so schlimm.
Wir haben uns Prag angeschaut (viel zu viele Touristen) und sind dann lieber weiter gefahren um ausserhalb der Stadt einen Schlafplatz zu finden.
Es wurde dann ein Campingplatz direkt an der Moldau.
Dort haben wir drei Jungs getroffen, die über den Moldauradweg geschimpft haben,da der viele unbefestigte Abschnitte und einige Höhenmeter hat. Daraufhin haben wir uns entschlossen die Route zu ändern und nicht wie geplant den Moldauradweg zu fahren.
Am nächsten Morgen sind wir an die Fähre gefahren und wie überall in Tschechien sind die Fährmänner sehr entspannt und telefonieren erst noch zu Ende, gießen die Blumen oder machen erstmal noch eine Pause bevor sie dich herüber fahren.
Der Fährkahn ist meist ein kleines Holzboot, was an einem Seil mit der Strömung herüber gedrückt wird oder einen kleinen Motor hat. Einen richtigen Fahrradein und -ausstieg gibt es nicht.
Eine der Fähren mit der wir über die Moldau setzen sollten, laut dem Eurovelo dem wir folgten, fuhr seit zwei Jahren nicht mehr, sodass wir den ganzen Berg wieder hoch fahren mussten..
Nach dieser Enttäuschung haben wir uns für den Greenway entschlossen der uns bis nach Wien bringen sollte. Der Greenway ist auf jeden Fall zu empfehlen :) der führte uns durch eine Hügel/Berglandschaft mit vielen Seen und kleinen Ortschaften.
Das Wildcampen hat jedes Mal mit Überraschung geklappt. Einmal kam der Bauer vorbei und wollte irgendetwas loswerden aber da wir uns auf keiner Sprache verständigen konnten winkte er nur mit den Händen ab und fuhr davon.
Ein anderes Mal wurden wir morgens um 5.30 Uhr von einer Holzhäckselmaschine und zwei riesigen LKW's geweckt.
Einen Tag haben wir uns vorgenommen neuen Brennstoff für unseren Kocher zu besorgen. Nach dem wir den Kloschlüssel an der Tankstelle und einen Liter Desinfektionsmittel im Drogeriemarkt bekommen haben hatten wir dann auch irgendwann das Richtige.
In Tschechien hatten wir die ganzen Tage etwa 30 Grad und Sonne, bis auf ein kleines Gewitter, welches wir im Zelt überlebt haben.
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