Freitag, 8. März 2019
Surat
In Surat sind wir bei einer richtigen indischen Mutti untergekommen. Wir sind sogar zwei Tage länger geblieben, weil sie sich so gut um uns gekümmert hat. Es gab jeden Tag drei volle Mahlzeiten, zwischendurch gab es Obst, Tee und Kekse. Die Inder essen zu ihrem Tee nicht, wie wir Deutschen, süße Kekse, sondern salzige und scharf gewürzte Kekse. Das passt sehr gut zu dem süßen Tee :)
Abends gab es noch eine Kurkumamilch gegen Arnes kleine Erkältung. Wir haben gemeinsam mit ihr, ihrem Ehemann und ihrer Tochter auf dem Sofa gesessen und einen Film, die Nachrichten oder ein Cricketspiel angeschaut. Tagsüber waren wir Eis essen, am Strand, beim Sport und wir haben uns indische Kleider angezogen. Arne hat ein paar Badmintonspiele gespielt und hatte drei Tage lang Muskelkater und ich war schwimmen und musste nach zwanzig Minuten aufhören, da ich mich nicht mehr bewegen konnte, weil das Wasser so kalt war. Das Wasser wird nicht wie in einem deutschen Freibad extra geheizt und ich muss sagen ich war noch nie in einem so kalten Schwimmbad :D
So haben wir es uns drei Tage lang richtig gut gehen lassen und uns so richtig bemuttern lassen :D
Der Nachteil allerdings ist, dass wir die Mutti jetzt nicht mehr los werden und wir jeden Tag gefragt werden, wie es uns geht und ob wir noch leben :D
Das wir es ganz alleine und ohne Hilfe mittlerweile rund 10.000 km weit von Deutschland bis nach Indien in rund sieben Monaten geschafft haben können sich die indischen Mutties nicht vorstellen und so wollen sie uns alle unterstützen und organisieren uns Schlafplätze und packen uns ein Lunchpacket :) Uns geht es hier sehr gut in Indien ;)
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