Dienstag, 11. September 2018
7. Grenzübergang
Wow! Das ist schon unsere 7. Landesgrenze und auch diesmal ging alles gut.
Wir sind die letzten 50 km in Rumänien bis zur Grenze extra schnell und ohne Pause gefahren, um die Fähre nicht zu verpassen.
Wir wussten nicht so recht wann und wie oft die Fähre nach Bulgarien übersetzt und konnten es auch nicht so recht rausbekommen. Letztendlich fuhr sie nur alle paar Stunden und wir mussten noch zwei Stunden am Fähranleger warten.
Diese zwei Stunden verbrachten wir damit eine Tüte voll mit Pfirsichen (haben wir von unserer letzten Gastgeberin bekommen) und eine Tüte voll mit Weintrauben (haben wir von einem Weinbauern an der Straße geschenkt bekommen) zu naschen.
Endlich kam die Fähre und wir konnten auf der anderen Seite über die bulgarische Grenze. Die haben nur nach Schweinefleisch gefragt, auf Grund der afrikanischen Schweinepest.
Als es Zeit war nach einem Schlafplatz zu schauen, fragten wir einen jungen Mann in einem der ersten Dörfer in Bulgarien. Dieser organisierte uns einen Zeltplatz auf einem ungenutzten Spielplatz.
Wir haben unsere letzten Vorräte gekocht und mussten daher am nächsten Morgen erstmal etwas zu Essen finden. Wir hatten natürlich noch kein bulgarisches Geld und in den Ortschaften gab es keine Bank und in den kleinen Läden konnten wir nicht mit Karte zahlen. Da hatten wir kurz Angst, dass wir verhungern müssen :D
Mit leerem Magen sind wir nun über die schlechten Straßen gerollt. Die Straßen in Bulgarien lassen sich so beschreiben: Loch an Loch und hält doch.
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