Samstag, 1. Juni 2019
Himalaya
Auf der indischen Seite des Himalayas, haben wir uns einige Tage durch die Berge gekämpft. Jedes Tal sah anders aus, jeder Berg war unterschiedlich schwer zu erklimmen. Einmal war es steil und schlecht ausgebaut, ein anderes Mal waren es sanfte Serpentinen, die uns den Berg hoch brachten. Einmal war es sehr grün und fast wie ein Urwald und nur einen Berg weiter, war ein Nadelwald und wieder einen Berg weiter war alles trocken. Manchmal war es nur eine Kurve, die die Landschaft komplett veränderte. Einmal war alles sehr dicht und man konnte kaum weit schauen und dann nur kurze Zeit später hatten wir einen freien Blick auf die schneebedeckten Bergketten. Da wir die Berge sehr sehr langsam hinauf gekrochen sind, konnten wir nebenbei immer sehr gut beobachten, wie die Frauen in den Bäumen herumkletterten, um grüne Blätter für die Tiere abzuschneiden. Die haben sie dann zu Bündeln zusammengefasst und auf dem Kopf nach Hause getragen. Wir konnten sehr schön sehen, wie sie auf den in den Berg gegrabenen Plattformen mit Ochsen und von Hand das Feld bestellten, pflegten oder ernteten. Überall gab es etwas zu sehen. Und auch die Menschen, ihre Sitten, ihr Baustil, ihr Aussehen und ihre Lebensweise hat sich oft von Berg zu Berg verändert und es war jedes Mal etwas neues zu entdecken.
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