Donnerstag, 18. Oktober 2018
Krank..
Ich glaube ich bin das erste Mal richtig krank, also zumindest so krank, dass ich mich nicht mehr in der Lage fühle Fahrrad zu fahren.
Wir stehen ganz normal auf, packen unsere Sachen ein, ich die Sachen, die ich immer einpacke und Arne die Sachen, die er immer einpackt. Nebenbei gesagt, wir sind ein top eingespieltes Team;) Schnell noch eine Kleinigkeit essen bevor wir unsere ersten Kilometer fahren und dann geht es auch schon los in die nächste Stadt zum zweiten Frühstück.
Plötzlich wird mir schlecht, so richtig schlecht und das Fahrrad fahren war so schwer wie noch nie. Ich quäle mich die löchrige Teerstraße zum Berg hinauf und rolle wieder herab, nur um mich daraufhin wieder den nächsten Hügel hochzuquälen.
Gerade im letzten Moment haben wir im nächsten Dorf ein Café gefunden und erstmal einen Tee getrunken.
Es ist komisch sich unterwegs plötzlich krank zu fühlen und nicht mehr zu können. Man weiss nicht so recht wo hin mit einem. Zu Hause legt man sich einfach ins Bett und schläft ganz viel.
Naja, diese Option hatte ich nun nicht. Also hieß es etwas Schonkost einkaufen und langsam weiter rollen.
Arne versuchte noch (erfolglos) mit Händen und Füßen eine SIM Karte zu kaufen. Doch so ganz erfolglos war es gar nicht, da dadurch die Verkäuferin eine englisch sprechende Einheimische hinzuholte, die gerade draußen vorbei lief.
Die wiederum hatte eine Schwester die Deutsch sprechen kann und sich über einen Besuch von uns freute.
So kam es dazu, das wir zwei Tage bei eine sehr großartigen Familie verbringen durften. Ein großes Haus und fünf Kinder zwischen 27 und 7 Jahren. Ich hatte ein Bett in dem ich mich gesund schlafen konnte. Ich hatte eine Mutti, die sich um mich kümmerte und mir Suppe kochte.
Die Mutter war, so wie auch ihre Mutter schon, Deutschlehrerin. Sie hatte gerade eine Deadline für einen Onlinekurs und so konnten wir ihr helfen es noch rechtzeitig zu schaffen.
Es hat sehr viel Spaß gemacht die zwei Tage bei dort zu verbringen, es hat sich ein bisschen angefühlt wie Heimat und für mich war es die Rettung. Danke.
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